Die Ballettschuhe der Biologie
Die Ballettschuhe der Biologie
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Ballettschuhe der Biologie Teaser
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Ballettschuhe der Biologie Teaser
Die Ballettschuhe der Biologie
Vernissage: 03. Juli 2026 um 18:30 Uhr
04. Juli 2026 – 02. August 2026
Die aktuelle Ausstellung des Kunstvereins Worms parallel zu den Nibelungen Festspielen lädt Besucherinnen und Besucher ein in eine ganz besondere Welt der Plastik einzutauchen. Sie springen, schreiten, gleiten, tanzen im Duett oder bewegen sich ganz für sich allein. Mal scheint es, als würden sie eingefroren im Moment des Augenblicks verharren, um andererseits in der nächsten Sekunde voller Dynamik und Leidenschaft dem Betrachter entgegenzustreben. Dabei sind die Skulpturen der Bildhauerin Bronislava von Podewils aus Wellpappe.
Es ist ein Produkt des Alltags, täglich verwendet zu neuen Zwecken, mit dem sich die Künstlerin im Wesentlichen beschäftigt – Pappe und Karton. Schon in sich selbst birgt das Material eine immense Vielschichtigkeit der Oberfläche, die die Künstlerin in ihren Schaffensprozess integriert.
Überwiegend arbeitet Bronislava von Podewils gegenständlich, figürlich. Angelehnt an die klassische Bildhauerthematik werden verschiedenste Tierfiguren geschaffen, die Schicht für Schicht aus dem Werkstoff heraus aufgebaut sind. Durch die Beschäftigung mit einer Vielzahl von Skizzen entsteht eine Vertrautheit von Körperlichkeit und Kontur, die in der späteren Plastik deutlich zu spüren ist. Ausgehend aus der Objektmitte entwickelt sich aus den zweidimensionalen Scheiben der Wellpappe eine plastische Gestalt, die die Bewegung des lebendigen Tieres in sich zu tragen scheint. Im Kontrast zu seinem realen Äußeren steht der in Farbe und Schrift noch fragmentarisch sichtbare Nutzen des Grundprodukts als Bananenkisten oder Weinkartons. Die Auseinandersetzungen mit der Proportion, der Räumlichkeit führen gerade durch die sich im Tageslicht verändernde Optik der Oberfläche des Materials zu spannungsreichen Kontrasten von leicht und massiv, fest und fragil, hell und dunkel. Die Figuren lassen für einen Augenblick das hier und jetzt vergessen und erfüllen den Raum mit einer knisternden Spannung. In all ihren Bewegungen scheint etwas Musikalisches, Tänzerisches verborgen zu sein und letztlich verwandelt sich das Fabeltier zum menschlichen Wesen mit all seinen Emotionen und Charakteren. Ihre goldenen Flügel machen Märchenhaftes aus alten Sagen und Legenden lebendig, – die bunten Sneakers bringen die Kreaturen mit einem klaren deutlichen Augenzwinkern zurück in die Gegenwart.
Begrüßung: Dr. Klaus-Michael Döll
Einführung: Simone Dietz M.A.
Adresse des Ausstellungsorts: Renzstr. 7-9, 67547 Worms
Öffnungszeiten: Sa & So 15:00 – 18:00 Uhr
Begleitveranstaltung:
| “Glücklich in der Fischfabrik” – Erst ausgebüxt dann eingedost! |
11. Julii 2026 19:30 Uhr |
Lyrische Fischhäppchen, schaumgeboren aus dem Toben innerer Stürme, gefischt und vorgetragen von Orest Skakun, untermalt von Klang-Wellen diverser Quellen. | Anmeldung |
vorherige Ausstellungen
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Aschenputtels Lust
09.05.2026 bis 14.06.2026
Die Ausstellung der vier Künstlerinnen Vérok Gnos, Iris Kamlah, Gloria Keller und Jutta Hieret mit Objekten, Fotografien, Installationen, Collagen und Filmsequenzen zeigt bunte, schräge sowie spielerische Interpretationen rund um den Schuh – und lädt ein zum lebendigen Gedankenaustausch mit Lust auf Bewegung und Begegnung!
Was sagen Schuhe über uns aus? Wie und wohin tragen sie uns? Und welch’ individuelle Geschichten werden von ihnen transportiert? „Aschenputtels Lust“ wirft einen augenzwinkernden Blick auf Humor-volles, Emotionales, Märchenhaftes sowie auf die Deutung ganz persönlicher Botschaften. -

Identitätsräume von Sibylle Möndel
13.03.2026 bis 19.04.2026
Die Künstlerin Sibylle Möndel zeigt in der kommenden Ausstellung im Kunstverein Worms Arbeiten, die einen vertieften Einblick in die vielfältigen Auseinandersetzungen mit Natur, Mensch und Technik geben. Jede Werkreihe bildet einen eigenen thematischen und ästhetischen „Identitätsraum“, in dem sich reale Eindrücke, persönliche Reflexionen und imaginäre Projektionen miteinander verschränken. So entstehen Bildwelten, die von organischen Landschaftsformationen bis zu menschlichen Gesten und technologisch inspirierten Strukturen reichen.




